Lofer

der Urlaubsort LOFER

Lofer im Sommer

Lofer

Seehöhe 626 m, Größe 55,88 km², Einwohner  ca. 1.940

Ortsteile von Lofer: Hallenstein, Au, Mayrberg, Faistau, Scheffsnoth, Markt Lofer

Der Name „Lofer„ ist aus dem keltischen „LOUA“ entstanden, was soviel heißt wie Flußrinne oder Flußbett; also bereits im Ortsnamen ein Hinweis auf die Lage an einem Fluß bzw. am Mündungspunkt des Loferbaches in die Saalach. 1190 schließlich heißt der Ort LOUERA. Bereits sehr früh, nämlich 1232 erfolgte die Markterhebung. Die älteste urkundliche Erwähnung stand aus dem Jahr 1473, jedoch wurden alle älteren Urkunden beim Marktbrand 13667 vernichtet.

Lofer hatte als Kreuzungspunkt von Fuhrwerksverkehr und Poststation sehr bald einen Marktplatz mit blühendem Handel und Gewerbe. So entwickelten sich Gasthöfe und Schmiedewerkstätten, Handwerker und Händler ließen sich nieder. Dies ging bis zum Bau der Giselabahn, welche von Salzburg über Zell am See, Saalfelden nach Innsbruck führt. Lofer lag nun im wirtschaftlichen Abseits und es war notwendig, über andere Entfaltungsmöglichkeiten nachzudenken; dies war letztendlich der Tourismus. So erfolgte 1883 die Gründung des Verkehrsvereins und des Touristenclubs/Alpenverreines. Bereits 1889 wurde das Freischwimmbad gebaut und 1900 die ersten Tennisplätze errichtet. 1910 entstand die erste Kraftpostverbindung nach Bad Reichenhall.

Steinbergbad Lofer

In den sechziger Jahren dieses Jahrhunderts wurde das Tourismusangebot in Lofer durch den Bau von Schiliften erweitert. Dies setzte sich fort bis zum heutigen Tag, wo Lofer über ein recht ansehnliches Schigebiet auf der Loferer Alm mit insgesamt 14 Lift- und Seilbahnanlagen verfügt, welche den Gast direkt von der Ortsmitte ins Schigebiet befördern.

Lofer im Winter

Lofer im Winter

In den letzten zehn Jahren entstand die Kreuzfeldsiedlung. Neben einem Feuerwehr- und Vereinsheim wurden dort Miet- und Eigentumshäuser gebaut. Besonders junge Familien wohnen in den ca. 70 Wohneinheiten. Die Einwohnerzahl stieg dadurch kräftig an.
In den Jahren 1989/90 wurde eine Aktion „Ortsbilderverschönerung“ begonnen. Marktplatz und Marktstraße wurden neu gestaltet und bei einigen Gebäuden die Außenfassaden erneuert. Seit 1991 besitzt Lofer ein Hackschnitzelwerk mit modernster Rauchgasentschwefelungsanlage. Der überwiegende Teil der Gebäude im Loferer Talbecken wird von diesem Heizwerk versorgt. Die Nordumfahrung mit dem Lärchbergtunnel  wurde 1994 fertiggestellt. Damit wurde Lofer vom Verkehr entlastet und der Erholungswert des Ortes gesteigert.

Umliegende Orte: Unken bei Lofer, St. Martin bei Lofer, Weißbach bei Lofer und Waiding in Tirol.