
Residenzgalerie Salzburg
Die Residenzgalerie Salzburg wurde 1923 eröffnet. Die
Gründung erfolgte in den ersten Jahren nach dem Ende der Monarchie und sollte
mehrere Funktionen wahrnehmen: Ersatz für die nach den napoleonischen Wirren
im frühen 19. Jh. Verloren gegangenen erzbischöflichen Kunstsammlungen,
Studiensammlungen in Hinblick auf das (in der Folge nicht verwirklichte)
Projekt zur Errichtung einer Kunstakademie; und nicht zuletzt war ein Motiv
für die Neugründung die Förderung des Fremdenverkehrs, als zusätzliche kulturelle
Attraktion neben den Salzburger Festspielen.
Die Galerie befindet sich im Osttrakt der Salzburger Residenz und zwar über
der Bel Etage. Die Bausubstanz geht in die Zeit um 1600 zurück, die Stuckdecken
in den nördlichen Galerieräumen wurden von Erzbischof Franz Anton Fürst
Harrach, der diese Räume als Audienz- und Wohnzimmer nutzte, in Auftrag
gegeben. Ende des 18. Jh.s wurde das Stockwerk unter Erzbischof Hieronymus
Graf Colloredo erstmals zur Aufstellung der erzbischöflichen Gemäldesammlung
genutzt. Dieser Bezug zu Salzburgs Geschichte war bei der Errichtung des
Museums ein wesentlicher Aspekt für das Land Salzburg.
Die Sammlungen bestehen aus Europäischer
Malerei des 16. bis 19. Jahrhunderts.
Die Schwerpunkte liegen in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts
(Rembrandt, Rubens, Brueghel …), italienische, französische und österreichische
Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts sowie österreichische Meisterwerke
des 19. Jahrhunderts (Waldmüller, Amerling, Makart, Ender …).
Zur ständigen Schausammlung werden regelmäßig Sonderausstellungen angeboten.
Salzburger Residenzgalerie
Kontakt
Residenzplatz 1
A-5020 Salzburg
Tel.: 0043/(0)662/840451-0
Fax: 0043/(0)662/840451-16
e-mail: residenzgalerie@salzburg.gv.at
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